18. Juli 2013

Welche Chromebooks können in Deutschland erworben werden?

Wer heute ein Chromebook erwerben möchte, sollte bei Google direkt vorbeischauen. Google verkauft dabei die Geräte nicht selbst, sondern verweist auf Partner-Shops wie zum Beispiel Amazon oder Cyberport, sowie auf lokale Geschäfte. Stand heute können dort folgende Geräte erworben werden:

  • Samsung Chromebook (€ 299)
  • Acer C7 Chromebook (€ 249)
  • HP Pavilion Chromebook (€ 299)
Die technische Ausstattung bei allen Geräten ist ähnlich. Es handelt sich um kleine Geräte, die oft keine besondere Leistungsfähigkeit besitzen. Diese brauchen sie auch nicht, weil das Betriebsgerät Chrome OS keine besondere Leistung benötigt. Wer die Spezifikationen genauer betrachtet wird sich wundern und oft den Vergleich mit neusten Laptops mit Windows als Betriebssystem anstellen. Dies ist jedoch nicht notwendig. Ein Chromebook benötigt keine Megapower im Prozessor oder viel Speicher. Auch die Festplatte kann sehr klein sein, weil die Daten sowieso in der Cloud gespeichert werden sollten.

Der Kritikpunkt, das Chromebooks ständig eine Internetverbindung benötigen halte ich persönlich in unsere heutige Zeit für belanglos. Wer sein Arbeitsverhalten an einem Windows-PC betrachtet wird feststellen, das er heute schon immer online ist. Viele Programme auf einem Windows-PC verlangen sogar eine Verbindung in das Internet. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, das heute jemand mit seinem PC oder Laptop nicht mehr online seien möchte.

Zurück zu den Geräten. Wer die Medien beobachtet oder auf die US-Seite von Google geht, der kann zwei Dinge erkennen. Als erstes sind nicht alle Geräte im deutschen Markt erhältlich sind. Es fehlen derzeit das Samsung Chromebook 550 und das Chromebook Pixel. Ebenfalls nicht in Deutschland erhältlich ist die Chromebox, eine kleines Gerät das ohne Monitor, Tastatur und Maus auskommt, aber dafür alle Schnittstellen um diese anzuschließen. Also das richtige Gerät für diejenigen, die nicht an einem Laptop arbeiten möchten, sondern an einem Desktop PC. Zweitens wird einem Auffallen, das die Preise niedrig sind. So kostet zum Beispiel das Acer C7 nur $ 199, also umgerechnet ungefähr € 150 anstatt € 249. Leider eine Preispolitik die bei vielen Hardwareherstellern zu erkennen ist. Dies hat also nichts mit Google zu tun, sondern mit den Geräteherstellern.

Die Preise der in Deutschland angebotenen Chromebooks halte ich persönlich jedoch, im Vergleich zu Laptops mit Windows oder Mac, immer noch für sehr niedrig. Die Geräte machen was sie sollen und man sollte nicht vergessen, das mit jedem Gerät der Anwender noch 100 GB Speicherplatz bei Google Drive für zwei Jahre kostenlos erhält. Der Speicherdienst von Google ist wunderbar in das Betriebssystem vom Chrome OS integriert, so das dieser sich wie eine lokale Festplatte darstellt. Sehr praktisch um mit dem Speicherdienst zu arbeiten.

Leider gibt es nicht viele Läden in Deutschland die Chromebooks lokal verkaufen um sich ein solches Gerät vor dem Kauf anzuschauen. Die Google Seite gibt derzeit nur einen Laden für Deutschland an, die Chromebooks führen (Saturn in Hamburg). Als Anwender der heute schon den Chrome Browser nutzt, soll gesagt sein, das er als Chromebook-Nutzer genau das bekommt, was er heute schon als Browser-Nutzer kennt. Es gibt noch einige Goodies und Änderungen als im Browser, doch Chrome OS ist ein browsergestütztes Betriebssystem, so das es sich halt sehr ähnlich anfühlt wie der normale Browser. Möchte jemand mit Chrome OS auf Tuchfühlung gehen, sollte also seinen Browser auf Chrome wechseln und sich selbst fragen, ob er genau damit zurecht kommt. Die große Umstellung ist nicht der Wechsel auf ein neues Betriebssystem, sondern der Verzicht auf lokal installierte Programme.

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